Blockheizkraftwerk


© Daniel Bleyenberg / pixelio.de

Ein Blockheizkraftwerk funktioniert auf dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, dabei wird mechanische Energie und nutzbare Wärme gewonnen. Die mechanische Energie wird in Elektrizität umgewandelt und die gewonne Wärme wird meist direkt am Standort des Kraftwerks verwendet oder ab und zu auch in ein Nahwärmenetz eingespeist. Die dafür benötigten Anlagen gibt es in verschiedenen Größen, man kann sie auch in Einfamilienhäusern verwenden. Beim privaten Gebrauch können Sie die überschüssige Energie und Wärme in das Netz einspeisen. Dabei gibt es zwei verschiedene Kraftwerksarten, einmal das wärmegeführte, welches sich nach dem Wärmebedarf richtet und gegebenenfalls Aggregate hinzu- oder abschalten kann und dann gibt es noch das stromgeführte Kraftwerk, welches überschüssige Energien für eine spätere Nutzung speichert oder sie an das Netz abgibt.

Wenn Sie ein Blockheizkraftwerk nutzen möchten schonen Sie damit die Umwelt, denn durch die verstärkte Nutzung solcher Kraftwerke in Privathaushalten werden die großen Kraftwerke, welche Strom aus fossilen Energieträgern gewinnen, weniger belastet und dadurch der CO2 Austoß reduziert.Jedoch sind solche Anlagen besonders bei der Wartung nicht sehr günstig und oft wird aus Kostengründen auf den wichtigen Rauchgasfilter verwendet, was auf längere Sicht gesundheitsschädlich sein kann. Wirtschaftlich sind solche Anlagen nur wenn Sie viel Strom und Wärme brauchen und die Anlage eine hohe Betriebsstundenzahl hat. Die Abgabe von überflüssiger Energie an das Netz kann die Investition in so eine Anlage ebenfalls ausgleichen, die Energieunternehmen sind übrigens verpflichtet solche Anlagen an ihr Netz anzuschließen und den abgegebenen Strom zu vergüten. So ein Blockheizkraftwerk ist für Sie von Nutzen, wenn Sie im Jahr viel Energie und Wärme brauchen und dabei auch nicht vor einer höheren Investition zurückschrecken. Später kann sich so ein Kraftwerk durchaus lohnen und die Natur schützen Sie damit auch.

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