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Edle Kronleuchter für zu Hause

Bei einem Kronleuchter handelt es sich um ein Leuchtmittel, welches von der Decke herabhängt und mehrere Elemente zur Lichtbrechung sowie direkte Lichtquellen miteinander kombiniert. Durch Kunststoff, Glas oder Edelstein kann ein edler, gleißender Eindruck produziert werden, der sehr einladend wirkt durch ein ungewöhnliches Lichterspiel. Kronleuchter werden gern in öffentlichen oder halböffentlichen Sälen oder an entsprechenden Veranstaltungsorten genutzt - jedoch ebenso in repräsentativen Privathaushalten bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.

Als früheste Form eines solchen Beleuchtungsartikels ist eine 16flammige Öllampe bekannt, die aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. stammt und aus Bronze besteht. Das Christentum verbreitete sich durch Karl den Großen (800 n. Chr.) in Europa und antikes Kulturgut, ebenso wie etwa Ampelkronen oder Hängelampen wurden tradiert, verbreitet, entwickelt. Ein weiterer Entwicklungsschub im Sinne des heute bekannten Kronleuchters entstand im Zeitalter der Gotik - Messingleuchter erfuhren eine gewisse Popularität und Vervollkommnung bis zum 19. Jhd.; Reflektoren und Glaselemente verstärkten die Leuchtwirkung. Indem die Herstellung von Glas im 18. Jhd. ihren Anfang nahm und optimiert wurde, konnte man auch Bleikristall produzieren. Genau hiermit konnte die Lichtbrechung innerhalb von Kronleuchtern gefördert werden und zu einem interessanten und schönen, bis heute faszinierenden Effekt installiert werden. Im Gemeinderatssitzungssaal des Wiener Rathauses befindet sich einer der größten von allen Kronleuchtern, die es auf der Welt gibt. Dieser wiegt 3.200 kg und hat einen Durchmesser von 5m.

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